Der Philips packt ein Übel von LC-Displays an der Wurzel. Das Hintergrundlicht wird im Takt mit dem Bild von oben nach unten geschaltet, bewegte Objekte sollen präzise umrissen erscheinen.
Der 32 PF 9731 D ist der Technologieträger des Hauses Philips: „Clear LCD“ projiziert dank der getakteten Bildschirmbeleuchtung bewegte Motive so, wie es auch Bild-röhren tun. Zusätzlich soll eine Tech-nik namens „Digital Natural Motion“ (DNM) Bewegungen flüssig darstel-len, das putzt sogar das sonst auf allen TV-Schirmen unvermeidliche Filmruckeln weg. „Pixel Plus“ bereitet TV-Bilder schärfer auf. Und schließ-lich bringt auch der 81 er LCD von Philips das „Ambilight" des Plasma-Bruders mit.
Der Hersteller denkt aber auch daran, wie die Bilder auf die Mattscheibe gelangen: Der DVB-T-Empfänger ist an Bord, Fotos und Videos spielt der 32 PF 9731 D auch von USB-Speicher-stäbchen ab. Etwas ausladend und sperrig geriet die elegante Fernbedienung des Philips.
Leider fehlt ihr, wie der des großen Bruders, die Formattaste, an einem Breitbild-TV ein echtes Manko. Der Philips tönt recht schwach auf der Brust, tiefe Männerstimmen reprodu-zieren die Bord-Lautsprecher etwas kleinlaut. Auch mit Musik klingt er eher hohl.
Die große Palette an Bildver-besserungsschaltungen wirkt im Philips tatsächlich, Sport-sequenzen gibt er deutlich klarer umrissen als der schon gute Panasonic-LCD wieder, ein Verdienst von „Clear LCD“. Pixel Plus und DNM haben manchmal Nebenwirkungen: Gesichter können etwas wäch-sern wirken, Karmeraschwenks ruckeln, beide Schaltungen lassen sich aber deaktivieren. Gegen das recht helle Schwarz, sowie den niedrigeren Schärfeeindruck als beim Panasonic-LCD hilft indes nichts: Der 32 PF 3731 D ist zwar „gut“, der TX-32 LX 600 F aber besser.





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