Sicherheitslöcher im WLAN sind oft das Ergebnis falscher Konfiguration.
Windows, Notebook und Wireless LAN liegen voll im Trend: Was ist cooler, als eine Präsentation, die zentral auf dem Abteilungsserver gespeichert ist, im Konferenzraum vorzutragen; ganz ohne Kabelgewirr und Konfigurationsaufwand. Oder E-Mails vom Server abrufen, während man die Kollegen im Nebenzimmer für ein kleines Schwätzchen besucht?
Dieser Hauch von Luxus und Unabhängigkeit macht Wireless LANs immer beliebter. Hersteller wie Dell oder Compaq bieten mittlerweile für ihre Notebooks bereits Wireless-LAN-Komponenten als Quasistandard für Unternehmen an.
Allerdings birgt diese Dreiecks-Beziehung auch Gefahren: Den meisten Windows-Administratoren fehlt, im Gegensatz zu ihren Unix-Kollegen, leider immer noch der notwendige Bezug zum Thema Sicherheit. Das zeigte der Test unserer Rundreise durch Berlin: 10 WLANs waren komplett unverschlüsselt und ungeschützt. Diese Schlamperei lässt sich nicht entschuldigen, auch nicht durch die Aussagen wie „das kann man doch eh knacken“. Wer einen guten KEY wählt und diesen regelmäßig wechselt, erschwert dem Angreifer das Leben deutlich. Zusätzlich lassen sich weitere Sicherheitsmaßnahmen einsetzen, die unabhängig von WEP für eine Verschlüsselung sensibler Daten sorgen.
Fazit: Seien Sie ein Pessimist! Stellen Sie sich vor, dass alle Daten in Ihrem Wireless LAN von jedem beliebigen Hacker mitgelesen werden können. Untersuchen Sie sorgfältig, welche Dienste in Ihrem WLAN zum Einsatz kommen, und sehen Sie sich nach geeigneten Schutzmaßnahmen (IPSEC, SSH, SSL, etc.) um. Wenn kritische Daten im WLAN transportiert werden müssen, holen Sie sich auf JEDEN Fall professionelle Hilfe in Form eines Sicherheitsberaters oder Freundes der sich mit der Materie auskennt.





Weitere Sicherheitsmaßnahmen?
surfer2.0 on 21. August 2010 - 1:00Was genau versteht man unter weiteren Sicherheitsmaßnahmen? Ich meine, mit den Verschlüsselungen wie WEP/WPA und WPA2 ist man doch bereits gut bedient, wenn man diese regelmäßig wechselt oder einfach die Mac-Adresse nutzt?!?
Mac statt WEP/WAP/WAP2
Mac on 8. November 2010 - 23:53Bisher ist es mir noch nicht passiert, dass ein WLAN-Netz geknackt wurde. Nun habe ich mich jedoch dazu entschieden, die Mac-Adressen als Zugang zu verwenden und die Verschlüsselung komplett außen vor zu lassen.
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