Auf der Rückseite der Nikon sitzt ein großer Bildschirm, im Inneren überrascht sie mit spektakulären Funktionen. Bei Nikon funkt's: Die CoolPix 6 sendet ihre Fotos direkt in drahtlose Computernetzwerke. Ähnlich spektakulär: Der klare und bril-lante 7,62-Zentimeter-Bildschirm. Er präsentiert ein gut lesbares Menü und auf Wunsch eine Gitterstruktur, an der sich Motive präzise ausrichten lassen.

Direkt neben dem Monitor sitzt das griffige Multifunktionsrad. Winzig und schwer zugänglich ist lediglich die Zoomwippe. Bedauerlich: Je nach Lichtverhält-nissen und Brennweite braucht die Nikon bis zu einer Dreiviertelsekunde, bis sie fotografiert. Da geht mancher Schnappschuss daneben. Die Auflösung ist gut und relativ gleichmäßig. Die feinsten Bilddetails werden lobenswert zurückhaltend aufbereitet, leider aber die Kanten stark nachgeschärft. Die Folgen sind unterschiedlich scharfe Linien in der Horizontalen und Vertikalen.

Gute Noten erhält die CoolPix für die Tonwiedergabe und das niedrige Rauschverhalten. Die sehr starke tonnenförmige Verzeichnung in der kurzen Brennweite kann allerdings so manche Architekturaufnahme ruinieren.
 

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