Je lichtempfindlicher ein Film, desto höher sein ISO-Wert. Di-gitalkameras haben statt unterschiedlicher Filmemulsionen nur eine Speicherkarte. Dank einstellbarer ISO-Werte sind sie aber ebenfalls nicht nachtblind.
Je nach Preisklasse der Digicam lassen sich ISO-Werte bis 3200 auswählen, aber auch ISO 400 ist bereits eine gute Grundlage für nächtliche Streifzüge.
Die hohen Werte erlauben Belichtungszeiten um 1/60 Sekunde, das klappt noch ohne Blitzlicht. Wählen Sie also einen hohen ISO-Wert, wenn Sie atmosphärische Bilder von nächtlichen Motiven machen möchten.
Hilfreich sind große Blendöffnungen, beispielsweise 2,8. Sie bringen zusätzliches Licht auf den Chip und verringern beträchtlich die Verwacklungsgefahr.
Ebenfalls nützlich gegen Wackler: Stützen Sie die Kamera ab. Das Zoomobjektiv sollte auf Weitwin-kelbrennweite eingestellt sein. Natürlich darf auch geblitzt werden. Blitzprogramme (von der Rote-Augen-Reduktion bis zum Auffhellblitz) machen die Digi-cam unabhängig von den gegebenen Lichtverhältnissen. Achten Sie aber auf die Beleuchtung: Starkes künstliches Licht zerstört jede Stimmung.





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