Der Platz auf bespielbaren DVDs ist knapp. Auf einschichtige Discs (4,7 Gigabyte) passen bei guter Qualität mit Müh und Not zwei Stunden Video. Umso erfreulicher, wenn der Spagat zwischen Qualität und Spielzeit ohne größere Eingriffe gelingt. Voraussetzung ist ein DVD-Recorder, der die Disc-­Kapazität flexibel nutzen kann.

Während zahlreiche Maschinen die Aufnahmezeit nur in gro­ben Stundenschritten einstellen

Und dabei Qualität verschenken (wenn ein Spielfilm beispielswei­se 100 Minuten dauert), wählen die Smart-Schreiber automatisch die bestmögliche Bildqualität, die zur Spielzeit passt. Das Speicher­volumen der DVD wird also per­fekt ausgenutzt.

Oft ist die Funktion im Gerätemenü versteckt: Bei Panasonic etwa heißt sie FR (Flexible Recording), bei Pioneer MN. An Panasonic­Recordern lässt sich die Aufnah­mezeit minutengenau einstellen, bei der Konkurrenz in 32 oder 64 Stufen. Sinnvoll ist die Wahl der flexiblen Aufnahme immer dann, wenn die Länge vorher feststeht - wie bei Spielfilmen oder Se­rien. Livesendungen eignen sich für minutengenaue Mitschnitte weniger, es sei denn, es wird eine gehörige Sicherheitsreserve eingeplant.

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