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Für Flach-TVs ist das Beste gerade gut genug. Lieber heute als morgen würden Kunden die werbewirksam hervorgehobene Eignung ihres teuren Bildschirms fürs hoch-auflösende Fernsehen der Zukunft auch nutzen. Allein es fehlt an Spielfilmen auf Disc einem Medium, so handlich wie die DVD, nur mit deutlich mehr Fassungsvermögen. Denn die extra scharfen Bilder brauchen extra viel Platz. Da muss die elf Jahre alte DVD passen.

Der Platz auf bespielbaren DVDs ist knapp. Auf einschichtige Discs (4,7 Gigabyte) passen bei guter Qualität mit Müh und Not zwei Stunden Video. Umso erfreulicher, wenn der Spagat zwischen Qualität und Spielzeit ohne größere Eingriffe gelingt. Voraussetzung ist ein DVD-Recorder, der die Disc-­Kapazität flexibel nutzen kann.

Analog Copy Protection System APS
ist ein analoger Kopierschutz von Macrovision. Die Filmindustrie erreichte, dass selbst DVD-Laufwerke und Decoder- oder Grafikkarten mit Composite- oder S-Video-Ausgang dieses Verfahren unterstützen müssen. Nur wenige altere DVD-Player besitzen es noch nicht. Bei APS werden den abgespeicherten Bilddaten auf der DVD vom Player zusätzliche Signale beigemischt. Die Daten selbst sind bis auf wenige Bits im Header eines Sektors fast unverändert. Diese Signale bringen die Synchronisation und die automatische Aufzeichnungsregelung fast aller Vi-deorecorder durcheinander.

DVD-R und DVD-RAM sind momentan die einzigen beiden Standards, die vom DVD Konsortium abgesegnet worden sind. Es gibt Alternativformate einiger Firmen, die hoffen, dass sich ihr Standard durchsetzen wird.

DVD-R-Medien
Auf einmal beschreibbaren Medien lassen sich 4,7 GByte Daten auf einseitigen 12-cm-Scheiben unterbringen. DVD-R ist kompatibel zu allen DVD-Playern und -Laufwerken. So nutzt man wie bei CDs auch beim DVD-Recording einmal beschreibbare Medien mit einer Schreibschicht aus organischer Polymerverbindung. Diese bieten eine Kapazität von 4,7 GByte, eine von allen Herstellern angestrebte Formatgröße, da erst hier der sinnvolle Einsatz als Videorecorder möglich wird.

Der Philips packt ein Übel von LC-Displays an der Wurzel. Das Hintergrundlicht wird im Takt mit dem Bild von oben nach unten geschaltet, bewegte Objekte sollen präzise umrissen erscheinen.

Philips treibt's bunt: Auf Wunsch strahlt die eingebaute TV-Leuchte namens Ambilight die Wand hinter dem Fernsehgerät an, das verspricht mehr Spaß und weniger angestrengte Augen. Nicht immer ist ein kantiges Profil von Vorteil: Der Philips malträtiert beim Aufstellen die Hände. Die inneren Werte gefallen deutlich besser:

 

 

Panasonic tanzt auf beiden Hochzeiten: In der 81-Zentimeter-Klasse setzt der Hersteller auf LCD. Die pfiffige Multimedia-Ausstattung tröstet aber nicht über den fehlenden DVB-T-Tuner hinweg. Trotz seines kleineren Bildschirms bringt dieser Panasonic mehr Bild-punkte mit als sein großer Bruder:

 

VHS war vorgestern, dank der eingebauten Festplatte speichert der Loewe 30 Stunden TV-Programm in bester Qualität. Da sollte sich zu jeder Tageszeit die passende Sendung finden lassen.

Ganz knapp am Testsieg vorbei: Einzig dem Pioneer muss sich das Kontrastwunder von Panasonic geschlagen geben. Panasonics 42 PX 60 ist ein Leichtgewicht, er wiegt gut zehn Kilogramm weniger als die Konkurrenz. 

VOLLES PROGRAMM - Mit 1920 mal 1080 Bildpunkten verspricht der Sony-Projektor VPL-VW 50 volle HDTV-Detailtreue. Dank der reflektiven Flüssigkristalltechnik soll auch der Kontrast besonders gut sein. Der Hersteller verspricht für 5000 Euro zudem einen flüsterleisen Lüfter.

 

 

Nicht nur Schau: Der schwarze Rahmen um die Bildfläche des Pioneers steigert den subjektiv empfundenen Kontrast, schön aussehen tut obendrein.
Der PDP-427 XD ist nagelneu: In ihm steckt folglich aktuelle Plasmatechnik. Das rückseitige Anschlussfeld ist üppig bestückt, neben analogem Kabel-TV empfängt der Plasma auch das digitale Antennenfernsehen DVB-T. Des-sen elektronische Programmzeitschrift (EPG) ist deutlich komfortabler als bei den anderen Kandidaten des Tests.