Digitalfotografie

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Jedes digitale Bild wird bei der Aufnahme in einer bestimmten Bildgröße und einem bestimmten Dateiformat gespeichert. Beides entscheidet über die Qualität - aber auch darüber, wie viele Fotos auf einer Speicherkarte Platz finden. Erster und wichtigster Faktor ist die Zahl der Bildpunkte.

 

 

Der FourThirds-Standard macht's möglich: An die E-500 passen auch viele Objektive anderer Hersteller. Eine für alle? Theoretisch gesehen schon, denn Olympus arbeitet mit dem offenen, herstellerübergreifenden Four-Thirds-Standard. Und auch sonst zeigt sich die E-500 fortschrittlich. Ultraschallvibrationen sorgen dafür, dass eingedrungener Staub vom Sensor fällt und dauer-haft von einer Klebevorrichtung gebunden wird, das bietet sonst nur Canon.

Vor dem ersten Einsatz in der Kamera müssen Speicherkarten formatiert werden. Jede DigiCam hat für diese Funktion eine Menüoption, die am Rückseitenmonitor auf einfache Weise aktiviert werden kann. Im Fotoalltag ist es ratsam, den Formatierungsvorgang häufiger zu wiederholen. Auf diese Weise lässt sich das Problem der Fragmentierung ausmerzen, die durch das Löschen einzelner Bilddateien entsteht.

Preiswerte Allzweckkamera mit einer insgesamt ordentlichen Bildqualität, der langsame Autofokus erfordert Geduld. Bei Pentax gibt's für 700 Euro zur K 100 D das Objektiv gleich dazu. Damit nicht genug: Im Gehäuse sitzt, wie bei Sonys Alpha 100, ein Bildstabilisator. Hinzu kommt das beste Autofokusmodul des Hauses: Elf AF-Sensoren bringen laut Hersteller Schärfe ins Bild.

Je lichtempfindlicher ein Film, desto höher sein ISO-Wert. Di-gitalkameras haben statt unterschiedlicher Filmemulsionen nur eine Speicherkarte. Dank einstellbarer ISO-Werte sind sie aber ebenfalls nicht nachtblind.
Je nach Preisklasse der Digicam lassen sich ISO-Werte bis 3200 auswählen, aber auch ISO 400 ist bereits eine gute Grundlage für nächtliche Streifzüge.

 

Gut ausbalanciert: Mit dem Bildstabilisator im Kameragehäuse sollen unscharfe Bilder der Vergangenheit angehören. Die Alpha 100 ist Sonys erste Spiegelreflexkamera und schon klettert sie mit aufs Siegertreppchen. Basis des Erfolgs: Sonys Digital-Know-how kombiniert mit der Fotokompetenz von Konica-Minolta. Das Premieren-Bonbon: Dank des mechanischen Bildstabilisators in der Kamera sollen verwackelte Fotos der Vergangenheit angehören, unab-hängig vom Objektiv. Das funktioniert in der Praxis einwandfrei.

Der ärgste Feind des Spiegelreflexfotografen ist der Staub. Mit jedem Objektivwechsel gelangt Schmutz in die Kamera und auf den Bildsensor. Canon packt jetzt das übel an der Wurzel: Die EOS 400 D schüttelt sich den Staub per Ultraschall vom Leib und bindet die Staubpartikel dauerhaft. Auch in Sachen Auflösung investiert Canon in sein neues Vorzeigemodell. 10,1 Millionen Pixel gab es bisher nur bei 200 Euro teureren Modellen.

 

ALIASING: Bildfehler, führt zu Treppenmustern an glatten Kanten.

ARTEFAKTE: Oberbegriff für unerwünschte Verzerrungen und Störungen im Bild. Hauptverursacher ist die Bildsignalaufbereitung der Kamera.

AUFLÖSUNG: Fähigkeit, feinste Linien und Strukturen in Bildern wiederzugeben.

AUTOFOKUS (AF): Die Kamera stellt beim Antippen des Aus-lösers das Bild mit einem Autofokus-Motor automatisch scharf. Besonders schnell und leise sind an Spiegelreflexkameras AF-Objektive mit Ultraschallmotor.

Auch der Samsung-Konzern will bei Digitalkameras mitmischen und präsentiert eine Einsteigerkamera zum attraktiven Preis. Die GX-1 L kommt aus vieler Li Herren Länder. Für sie arbeitet der koreanische Samsung-Konzern mit dem japanischen Kamerahersteller Pentax zusammen. Auf dem Standardzoom D-Xenon 3,5-5,6/18-55 mm AL prangt vorne „Schneider-Kreuznach" hinten steht „Made in Vietnam".

Ein ungleiches Paar: Das von Nikon angebotene Set-Objektiv kann mit der hochklassigen Kamera nicht ganz mithalten. Die D 80 ist im Nikon-Sortiment das Mittelklassemodell. Konsequenterweise bietet der Hersteller die Kamera mit einem Mittelklasse-Objektiv an, dem AF-S Nikkon 3,5- 4,5/18-70 mm DX G ED. Das har-moniert nicht ganz mit der D80: Ein hochwertiges Kameragehäuse trifft auf ein nicht ebenbürtiges Objektiv. Nahezu makellos präsentiert sich die Technik der D 80. Sie peppt die Bilder nicht künstlich auf, sondern lichtet selbst kleinteilige Motive originalgetreu ab.

Bei Design und Verarbeitung machen andere Modelle eine bessere Figur, an der Bildqualität der Fujifilm FinePix F 30 kommt jedoch keine Kompaktkamera im Test vorbei. Die Fujifilm FinePix F 30 ist der Wolf im Schafspelz unter den Kompaktkameras: Sie wirkt schlicht, aber sie hat es in sich. Als einzige ihrer Testgruppe bietet die F 30 eine Zeit- und Blendenautomatik und eröffnet damit dem Fotografen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der Verschlusszeit arbeitet die Fuji so variabel wie eine Spiegelreflexkamera, selbst rasende Sportwagen erfasst sie präzise.

Wer mit der Exilim EX-S 600 einen Schnappschuss verpasst, gerät in Erklärungsnot, denn an der Kamera kann's nicht liegen. Die löst schneller aus als sämtliche Spiegelreflexkandidaten.
Das nur 16 Millimeter flache und glatte Gehäuse erfordert Fingerspitzengefühl bei der Handhabung und Bedienung, nach einiger Zeit ermüden Finger und Sehnen. Fotoanfänger freuen sich über die gelungene Erklärung der Motivprogramme auf dem Bildschirm.

Mit der DSC-T 9 kommt man schnell zum Schuss, wenn denn der träge Zoom den gewünschten Bilddausschnitt gefunden hat. Doppelt hält besser, dachte man sich wohl bei Sony. Und so spendieren die Japaner der DSC-T 9 gleich zwei Bildstabilisatoren, einen optischen und einen elektronischen. Das scheint angebracht, denn bei dieser Kamera folgt die Form nicht der Funktion.

Auf der Rückseite der Nikon sitzt ein großer Bildschirm, im Inneren überrascht sie mit spektakulären Funktionen. Bei Nikon funkt's: Die CoolPix 6 sendet ihre Fotos direkt in drahtlose Computernetzwerke. Ähnlich spektakulär: Der klare und bril-lante 7,62-Zentimeter-Bildschirm. Er präsentiert ein gut lesbares Menü und auf Wunsch eine Gitterstruktur, an der sich Motive präzise ausrichten lassen.

Merkmale der eleganten Canon sind ein gutes Bild, das große Display und die einfache Bedienung. Auch die Canon hat einen 7,62-Zentimeter-Bildschirm. So bleibt auf der Rückseite der lxus 65 kaum Platz für die Multifunktionswippe, ihre Symbole verdeckt der Daumen. Doch das ist kein Problem: Im Moni-tor erscheint eine Abbildung der Wippe, die angetippte Funktion ist als Großaufnahme zu sehen.

Die EasyShare V 603 treibt es mitunter bunt, aber leider nicht immer an den richtigen Stellen im Bildmotiv. Zu viel Offenheit ist auch nicht gut: Die Kodak ist einziger Testteilnehmer ohne Deckel fürs Speicherkartenfach, Schmutz und Staub geraten schnell ins Kamerainnere.

GROSS-AUFNAHME
Dank ihres Zwölffach -Leica -Zoomobjektivs holt die neue Panasonic Lumix DMC-FZ 50 auch entfernte Objekte groß ins Bild. Der Bildsensor verspricht mit seinen zehn Millionen Pixel hohe Schärfe, der optische Bildstabilisator unverwackelte Fotos. Für die wichtigsten Funk-tionen gibt es eigene Tasten. Der Bildschirm mit fünf Zentimetern Diagonale hilft, den Überblick zu behalten.