ALIASING: Bildfehler, führt zu Treppenmustern an glatten Kanten.
ARTEFAKTE: Oberbegriff für unerwünschte Verzerrungen und Störungen im Bild. Hauptverursacher ist die Bildsignalaufbereitung der Kamera.
AUFLÖSUNG: Fähigkeit, feinste Linien und Strukturen in Bildern wiederzugeben.
AUTOFOKUS (AF): Die Kamera stellt beim Antippen des Aus-lösers das Bild mit einem Autofokus-Motor automatisch scharf. Besonders schnell und leise sind an Spiegelreflexkameras AF-Objektive mit Ultraschallmotor.
BELICHTUNGSUMFANG: Gibt in Blendenstufen an, welche Helligkeitswerte der Bildsensor unverfälscht verarbeiten kann. Ein Messwert von neun Blendenstufen ist exzellent, nur sechs Blendenstufen sind miserabel.
BILDKONTRAST: Gibt den Un-terschied zwischen der hellsten und der dunkelsten Stelle im Bild an. Im Idealfall werden alle Stufen von Null (in den Schatten) bis 255 (in den hellen Bereichen) übertragen; das bewirkt satte Schwärzen und eine fein nuancierte Wieder-gabe der Helligkeitsstufen. Ist der Kontrast gering, können beispiels-weise dunkle Bildpartien entwe-der als undifferenzierter Fleck erscheinen, oder sie sind zu grau
BRENNWEITE: Die wichtigste Kenngröße eines Objektivs wird in Millimeter angegeben und bestimmt, neben der Aufnahmeentfernung. wie groß ein Objekt in der Bildebene abgebildet wird.
BRIDGE-KAMERAS: Sie voreinen viele Vorzüge von Kompakt- und Spiegelreflex: Bridge-Kameras sind mit einer fest eingebauten Zoomoptik und einem zusätzlichen Monitor im Sucher ausgestattet, Dank des vielseitigen Objektivs decken sie zahlreiche - aber eben nicht alle - Aufnahmesituationen ab. Sie sind kleiner und leichter als Spiegelreflex-, aber größer und schwerer als Kompaktkameras. Auch beim Preis liegen sie zwischen den anderen Kameratypen.
DIGITALE KOMPAKTKAMERAS: Sind klein, leicht, erschwinglich und eignen sich ideal als ständige Begleiter. Die Optik von Kompakt-Zoom-Kameras stellt sich automatisch aufs Motiv scharf und deckt den Bildbereich vom Weitwinkel bis zum leichten Tele ab. Ein kleines Blitzlicht ist eingebaut, einen Blitzschuh für mehr Licht bieten Lediglich Top-Modelle. Häufig lässt sich das Motiv nur auf dem Rückseitenbildschirm beurteilen, das ist in praller Sonne schwierig. Zusätzliche optische Sucher zeigen bei nahen Objekten den falschen Bildausschnitt. Nicht immer lässt sich die Belichtungsautomatik abschalten. Und selbst wenn: Der winzige Bildsensor schränkt den Fotograf bei der Gestaltung per Blende ein.
DIGITALZOOM: Anders als beim optischen Zoom, wird nur der mittlere Bildausschnitt vergrößert und die fehlende Bildinformation interpoliert: das verschlechtert die Bildqualität drastisch.
FOUR THIRDS: Von Fujifilm, Kodak, Olympus, Panasonic, Sanyo und Sigma unterstützer Objektiv-Standard.
ISO: Die Lichtempfindlichkeit der Bildsensoren wird in Anlehnung an die analoge Fotografie als ISO-Wert angegeben (International Standard Organisation). Die ganzen Stufen der ISO-Reihe sind ISO 50, ISO 100, ISO 200, ISO 400, ISO 800 und so weiter. Je größer die Zahl, desto lichtempfindlicher die Sensoren.
JPEG- Format: JPEG (JOINT PHOTOGRAPHIC EXPERTS GROUP), Dateiformat, das Speicherplatz raubende Bilddateien durch Datenreduktion mehr oder weniger stark schrumpft.
MOIRE: Störungsmuster das entsteht, wenn sich feine, netzartige Strukturen wie das Webmuster eines Stoffes oder das Netz eines Siebes mit dem Abtastraster des Bildwandlers überlagern.
NETTO-DATEIGRÖSSE: Wert für den Informationsgehalt einer Bilddatei. Er ermöglicht den Vergleich von Kameras unterschiedlicher Pixelklas-sen. Je mehr Kilobyte eine Datei enthält, desto höher ist die Auflösung des Systems.
RAUSCHEN: Störsignal, bei dem in homogenen Bildflächen in Farbe und Helligkeit abweichende Pixel als buntes Geflirre oder Schneegestöber sichtbar werden. Es kann als Helligkeits-, Farb-, oder Korn-pressionsrauschen auftreten.
SCHARFZEICHNUNG: Lässt beim Direktdruck das Foto scharfer erschei-nen. Bei genauer Betrachtung wirkt es aber überzeichnet, an Kanten zeigen sich Doppel- oder Geisterkonturen, Sie erschweren die Fotonachbearbei-tung am Computer, Der bestmögliche Wert in dieser Disziplin, 5, heißt: Das Bild ist praktisch unverfälscht; der schlechteste, 60, bedeutet: Das Bild ist unbrauchbar.
TIEFPASSFILTERUNG: Alle Arten von digitalen Wandlern, also auch die Bildsensoren in Digitalkameras, kön-nen Feinheiten nur bis zu einer bestimmten Grenze darstellen, Sind im Bildmotiv Details nahe dieser Grenze enthalten, verursachen sie grobe Störungen: Um dies zu verhindern, soll ein Tiefpass genanntes Filter Bilddetails entfernen, die der Bildsensor ohnehin nicht mehr verarbeiten könnte. Setzt die Filterung zu tief ein, reduziert sie auch die Schärfe. Setzt die Filterung zu hoch ein, kann sie die Störungen nicht ausreichend aus-filtern.
VIGNETTIERUNG: Zum Bildrand hin sinkende Helligkeit, auch Randabschattung genannt.
VERZEICHNUNG: Abbildungsfehler, der eine gekrümmte Wiedergabe ge-rader Linien verursacht, die tonnen-, kissen- oder wellenförmig sein kann, wobei der Effekt zum Bildrand hin zunimmt.




